Die Ausstellung nonstop führt mitten in die rasende Zeitkultur unserer Gegenwart. Zu Tempomachern und Tempotherapeuten, zu Gestressten und Entschleunigten. nonstop konfrontiert mit einer Welt zwischen BlackBerry und Yogamatte, Melkrobotern und Wellnessoasen. Die Ausstellung zeigt, wie wir zu Kindern unserer Zeit geworden sind, und stellt geduldig die Frage: Wer macht das Tempo und wie halten wir Schritt?
Die Erlebnis-Ausstellung, eingerichtet auf über 1'000 m2 im Zeughausareal Lenzburg, holt die Besucherinnen und Besucher bei ihren eigenen Zeit-Erfahrungen ab. Sie lenkt den Blick auf die Zeitkultur der Gegenwart und bezieht die Kulturgeschichte der Beschleunigung ein. Interaktive Elemente und der permanente Einbezug der Echtzeit-Situation des Ausstellungsbesuches machen nonstop zu einer Time-out Zone, in der in Ruhe über die eigene Zeitkultur nachgedacht werden kann.
Die Ausstellung wird begleitet von Publikationen, Veranstaltungen und zahlreichen Vermittlungsangeboten.
Leitfragen: Wie erleben Berufstätige und Pensionierte, Jugendliche und Alte, Gestresste und Entschleunigte die Geschwindigkeit des heutigen Lebens? Welche Zeitkompetenz erfordert unsere Zeit? Welche Zeitkultur erhält gesund, was macht krank? Welche Konsequenzen hat die Nonstop-Mentalität für unsere Gesellschaft? Nonstop analysiert, lässt Zeit-Erfahrungen sprechen und sucht den Dialog mit einer breiten Öffentlichkeit.
Ziele: Nonstop zeigt das Phänomen ‚Zeit’ als Kultur- und nicht als Naturereignis. Zeitkultur ist gestaltbar. Zeitkompetenz ist lernbar. Allerdings: einfache Rezepte und Lösungen gibt es nicht. Zeitkultur muss jede Gesellschaft mit ihren Zeitgenossinnen und Zeitgenossen permanent neu aushandeln. Das Projekt Nonstop ist ein Schritt in diese Richtung.




